Historie Fendt-Caravan im Laufe der Zeit

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Immer wieder einmal werde ich nach der Geschichte unseres Unternehmens gefragt.
Zum 40-jährigen Jubiläum von Fendt-Caravan zeigen wir einen kleinen Überblick, der die Entwicklung bis heute zeigt.
Wenn Sie mehr über unser Unternehmen erfahren möchten, lesen Sie den kleinen Text auf der nächsten Seite. Der Werdegang ist dort auf möglichst informative Weise dargestellt.

Viel Vergnügen mit unserer Historie wünscht

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Ihr Klaus Förtsch
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Wenn wir heuer das 40-jährige Jubiläum von Fendt- Caravan feiern, würdigen wir ein Ereignis, das vor allem nostalgisch wirkt: Der Name Fendt stand am Anfang nämlich in erster Linie für Traktoren, die pittoreske Rauchwolken ausstießen und aus heutiger Sicht so romantisch wie Postkutschen wirken.
Wer dann aber die modernen Traktoren mit Hightech- Ausstattung sieht, bemerkt schnell, dass sich in diesem Bereich Zukunft gestalten ließ und lässt.
Ebenso kontinuierlich und unternehmerisch solide haben sich die Fendt-Caravans vom ersten
„Nasenbär“ bis zu den heutigen Premiumwohn- wagen zu einem begehrten Markenatikel entwickelt. Sozusagen vom Hersteller von Nischenprodukten zum „global player“.

Und dabei begann alles mit dem jähen Abstieg der traditionsreichen Landmaschinenfabrik Lely- Dechentreiter, seinerzeit immerhin der zweitgrößte Industriebetrieb im Altkreis Donauwörth. Das Unternehmen war aufgrund langjähriger Patent- rechtsprozesse seines Eigners van der Lely in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und so übernahmen 1970 die Gebrüder Fendt das Unternehmen und sicherten damit immerhin etwa 1000 Arbeitsplätze.
Was für eine Entwicklung! Heute stehen die ersten Traktoren ebenso wie die ersten Caravans bereits in Museen, damals aber waren sie der Stand moderns- ter Technik. Der Traktor war eine Revolution für die damalige Arbeitswelt der Bauernschaft und der Wohnwagen war eine Revolution für die Freizeit – und es spricht für die Weitsicht aller „Fendtianer“, dass sie diese Revolution ständig vorangetrieben haben. Sie haben damals nicht nur Traktoren und Wohnwagen in Gang gesetzt, sondern einen Prozess, der dieser Region einen Teil ihrer Zukunft eröffnet hat.
1998 übernahm Harald Striewski, ein erfahrener Ingenieur und Eigentümer der Hobby-Wohnwagen- werke, Fendt-Caravan. Er fand am Standort enga- gierte, gut ausgebildete Fachkräfte vor, die sich traditionell mit der Marke Fendt-Caravan ebenso verbunden fühlten wie die Vertreter der Gemeinde.

Dass wir europaweit Käufer mit unserer Top-Qualität überzeugen, hat sicherlich viel mit den regionalen Rahmenbedingungen zu tun und so blicken wir heute einer Zukunft entgegen, in der wir exzellente Chancen haben unsere gute Position weiter auszu- bauen.

Deshalb ist dieses Jubiläum eben nicht nur ein schö- nes Fest für Caravan- und Traktorenfreunde in aller Welt, sondern eine Botschaft an uns alle: Feiern wir das Alte und gestalten wir das Neue!

  • 1970 Die Gebrüder Fendt kaufen das Werk Lely-Dechentreiter in Asbach-Bäumenheim.
  • 1975 Der Alkoven-Caravan “Große Fahrt”, auch “Nasenbär” genannt, wird gebaut. Er wurde das Vorbild für die Alkoven Reisemobile.
  • 1982 Fendt integriert als erster Serienhersteller den Flaschenkasten in den Bugraum des Caravans.
  • 1988 Fendt erweitert sein Programm um Reisemobile. Das Alkovenmobil 560 HK entsteht.
  • 1995 Fendt feiert sein 25-jähriges Bestehen. Erstmals wird eine sechsjährige Dichtheitsgarantie gewährt.
  • 1997 Die US-amerikanische AGCO-Corporation kauft die gesamte Fendt-Gruppe.
  • 1998 Der Geschäftsbereich Fendt-Caravan geht in den Besitz von Hobby-Wohnwagenwerk Ing. Harald Striewski GmbH, Fockbek, über. Produktnamensänderung: Karat wird Saphir, Joker wird Platin. Einstellung des Reisemobil-Programmes.
  • 1999 15.10. Spatenstich in Mertingen.
    Überbaute Fläche: 25.100 qm
    Gebäudedaten: ca. 200 m lang, 120 m breit und 8 m hoch
    Grundstück: steht auf zwei Gemeindeböden (Asbach-Bäumenheim und Mertingen; Gemeindegrenze geht durch die Produktionshalle)
    Verwaltungsgebäude: ca. 110 x 15 m, 3-geschossig Gesamtnutzfläche von ca. 3.000 qm
  • 2001 Erstes Fendt-Caravaner-Treffen, das seither jährlich stattfindet.
  • 2001 23.07. Umzug ins neue Werk.
  • 2001 27.08. Produktionsbeginn im neuen Werk. Produktionsanlage: 2 Fertigungsstraßen, 173 m und 156 m lang
  • 2001 21.11. Der 100.000ste Wohnwagen rolltvom Band.
  • 2002 Markteinführung der Baureihe “TOPAS”.
  • 2003 Entgegennahme des DCC-Sicherheitspreises.
  • 2003 Bau von Hagelschutzdächern in 2 Phasen. Unterstellmöglichkeiten für ca. 1.000 Freizeitfahrzeuge.
  • 2004 Erste Fendt-Caravaner-Citytour, die seither jährlich stattfindet.
  • 2004 Vorstellung des “Diamant VIP”.
  • 2006 Wiedereinstieg in den Reisemobilmarkt mit den Teilintegrierten (T 580, T 590 und T 595). Produktion der Fahrzeuge bei Giottiline in Italien.
  • 2006 Erhalt des LUPO, Branchen-Oskar des DCHV, sowie 3 erste Plätze und ein zweiter Platz bei der Leserwahl der Fachzeitschrift „Caravaning“.
  • 2007 Markteinführung der Baureihe „Bianco/ Bianco Classico“.
  • 2008 Markteinführung der kompakten Reisemobile (K 400 und K 500). Produktion der Fahrzeuge bei Hobby in Fockbek.
  • 2008 2 erste Plätze, 2 zweite Plätze sowie ein dritter Platz bei der Leserwahl der Fachzeitschrift „Caravaning“.
  • 2008 Die neuen TI-Modelle (TI 640, TI 680, TI 685, TI 690) kommen auf den Markt. Produktion aller Reisemobile bei Hobby in Fockbek.
  • 2009 Auszeichnung “König Kunde Award 2009” (Gesamtwertung) der Fachzeitschrift “Camping, Cars & Caravans”.
  • 2009 Präsentation des „Bianco Sportivo“ auf dem Caravan Salon.
  • 2009 Verleihung der Auszeichnung „JobErfolg 2009“. Preis für die Integration behinderter Mitarbeiter im Unternehmen.
  • 2010 Axia-Award für Bayern in der Kategorie „Kundenbindungsmanagement“.
  • 2010 Jubiläumsmodell „Bianco Rosso 445 TF“ kommt in limitierter Auflage auf den Markt.
  • 2010 Markteinführung des Modells „Tendenza“. Markteinführung der Baureihe „Brillant“.
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